Die letzten Tage im irdischen Leben von Jesus Christus vor seiner Kreuzigung und Auferstehung sind in der Bibel genau beschrieben. Vom Einzug nach Jerusalem auf einem Esel, von den Menschen bejubelt und als König gefeiert, über sein letztes Abendmahl im Kreis seiner 12 Jünger, Verrat durch Judas Iskariot, Jesus` intensivem Gespräch mit seinem Vater in der Nacht, Gefangennahme, Verhör, Verurteilung, Verspottung und Misshandlung.
Im Zentrum stehen die Kreuzigung als Opfer für alle Menschen und die Auferstehung am Ostermorgen, Sieger über Tod und Sünde.
Ein Geschehen, das auch für langjährige Christen schwer zu fassen und zu begreifen ist.
In der Karwoche haben wir erstmals einen Ostergarten neben unserem Gemeindezentrum gestaltet, um die letzten Tage im Leben von Jesus zu veranschaulichen.
An sieben Stationen konnten die Besucher von den einzelnen Ereignissen erfahren. Auf Tafeln standen neben Informationen über das biblische Geschehen auch Fragen, die zum Nachdenken über das eigenen Leben anregten.
Der Erdhügel vor der Bahntrasse- ein Überbleibsel vom Bau, jetzt als Golgatha mit drei hoch aufragenden Holzkreuzen gut sichtbar. Daneben der eigentliche Mittelpunkt, das Zentrum unseres Glaubens: das Grab ist leer. Jesus lebt!