37 Grad Lufttemperatur, 100 Säcke mit Kleidung allein aus Versmold, 806 Euro Spendengelder allein am Veranstaltungstag, das sind die Extreme unserer diesjährigen Pakete zum Leben-Aktion.
Es war unglaublich heiß am 27. Juni, sodass einige der Helfer an ihre körperlichen Grenzen kamen. Gott hat uns bewahrt, niemand musste ärztlich versorgt werden, und die „Ausbeute“, also das Spendenaufkommen, war die Mühe wert.
Wir hatten mithilfe der Geldspenden, die im Vorfeld eingegangen waren, für fünf Paletten Lebensmittel eingekauft. Das sind 280 Pakete mit Grundnahrungsmitteln für Menschen in der Ukraine und Südosteuropa. Die fünf Paletten hatten wir bereits um 11 Uhr gepackt. In den vergangenen Jahren hatten wir dann immer den Spendenkarton geöffnet um zu sehen, wie viel Geld die Menschen an dem Vormittag vor dem Aldi noch gespendet haben, und dann für eine viertel oder halbe Palette Lebensmittel nachgekauft. Wegen der Hitze haben wir uns in diesem Jahr dagegen entschieden, um nicht über Mittag auf dem Parkplatz stehen zu müssen.
Den ganzen Vormittag über gingen im Gemeindezentrum zahlreiche Sachspenden ein, hauptsächlich Kleidung. Das DRK Versmold hatte uns bereits im Vorfeld etwa 100 Säcke mit Kleidung angeboten, die wir mit dem Transporter abgeholt und später in den LKW umgepackt haben. Ein Kindergarten hat Stühle und Gitterbetten aussortiert und uns gespendet. Auch eine größere Menge Geschirr stand bereits in Kartons verpackt bereit. Es war ein wenig wie Tetris, alles gut in den LKW zu bekommen.
Die größte Überraschung war aber der Inhalt des Spendenkartons. Trotz der Hitze haben sich Menschen vor dem Aldi ansprechen lassen und Geld gespendet, sogar doppelt so viel wie in den vergangenen Jahren: 806,29 Euro konnten wir an dem Vormittag vor dem Aldi sammeln. Das hätte für eine weitere Palette Pakete zum Leben gereicht, aber wir haben entschieden, das Geld direkt an die Auslandshilfe zu überweisen. Diese kann das Geld einsetzen, wo es am nötigsten gebraucht wird.
Großes Dankeschön an alle Spender, die Geld- oder Sachspenden gegeben haben, an Aldi, an alle „Helden“ die der Hitze getrotzt und angepackt haben und natürlich an Jesus, dass er uns die Gelegenheit gibt, Not zu sehen und Menschen zu helfen.